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Cremiger Kartoffelsalat

Low FODMAP Kartoffelsalat mit Salz-Dill-Gurken, Möhren und veganer Mayonnaise-Dressing. Daneben Dressing in einem Weck Glas, Dill und Tulpen.

Kartoffelsalat ist ein leckerer deutscher Wohlfühl-Klassiker, den es in den verschiedensten Varianten gibt. Jede Familie hat ihr eigenes überliefertes Rezept. Während Kartoffelsalat in Süddeutschland üblicherweise mit Essig, Öl und Gemüsebrühe zubereitet wird, ist in Norddeutschland eine cremige Variante mit Mayonnaise beliebt. Ich finde beide sehr lecker.

Heute zeige ich dir mein Rezept für einen cremigen Kartoffelsalat, der ganz ohne Ei und Milchprodukte auskommt und natürlich auch FODMAP-arm ist. Sonnenblumenkernmus und Rapsöl machen das Dressing schön cremig und liefern gesunde ungesättigte Fettsäuren. Sonnenblumenkerne enthalten außerdem viel Magnesium und hochwertiges Eiweiß, sowie wichtige Vitamine.

Anstelle von Sonnenblumenkernmus kannst du auch eingeweichte Sonnenblumenkerne verwenden. Hierfür werden die Kerne mit kochend heißem Wasser bedeckt und mindestens 1 Stunde einweicht. Alle Zutaten für das Dressing werden mit dem Stabmixer püriert, bis das Dressing eine cremige Konsistenz erhält.

Für einen guten Kartoffelsalat empfiehlt es sich festkochende Kartoffeln zu verwenden, z.B. Linda oder Sieglinde. Kartoffelsalat lässt sich gut im Voraus zubereiten und kalt servieren. Er passt wunderbar zu diesen knusprigen Kohlrabischnitzeln.

Zutaten

  • Kartoffeln
    800 g
  • Karotten, geraspelt
    120 g
  • Salz-Dillgurken
    3-5 Stück
  • Gurkensud
    2 EL

 

Für das Dressing

  • Sonnenblumenkernmus
    4 EL
  • Alternativ: Sonnenblumenkerne, mit kochend heißem Wasser mindestens 1 Stunde eingeweicht
    80 g
  • Reismilch
    100 ml
  • Rapsöl
    50 ml
  • Weißweinessig (Condimento Bianco)
    20 ml
  • Senf, mittelscharf z.B. von Rapunzel
    1 1/2 EL
  • Dill, frisch
    4 EL
  • Curcuma
    1/2 TL
  • Salz
    1/2 TL
  • Pfeffer
    1 Prise
  • Asafoetida (optional)
    1 Prise

Zubereitung

  1. Falls du Sonnenblumenkerne anstelle von Sonnenblumenkernmus verwendest, als erstes die Kerne in eine Schüssel geben, mit kochend heißem Wasser bedecken und mindestens 1 Stunde quellen lassen. Falls du Sonnenblumenkernmus verwendest, kannst du mit Schritt 2 beginnen.
  2. Festkochende Kartoffeln waschen und ungeschält in Salzwasser bissfest garen (circa 25 Minuten). Wasser abgießen und Kartoffeln mit kaltem Wasser abschrecken. Kartoffeln auskühlen lassen, pellen und in dünne Scheiben oder mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Während die Kartoffeln garen, die Karotten waschen und raspeln. Salzgurken in kleine Würfel schneiden. Dill waschen und grob hacken.
  4. Nun das Dressing zubereiten: Sonnenblumenkernmus (oder die eingeweichten Sonnenblumenkerne), Rapsöl, Reismilch, Essig, Senf, Dill, Pfeffer, Salz und Asafoetida in ein Mixbehälter geben und alles pürieren bis das Dressing eine cremige Konsistenz erhält.
  5. Kartoffelstücke, geraspelte Möhren, Gurkenstücke und Dressing in einer großen Schüssel vermengen und servieren.
  6. Den Salat im Kühlschrank ruhen lassen und zum Schluss, falls nötig, mit dem Gurkensud abschmecken.

Low FODMAP Tipp

Viele Gewürzgurken sind mit Knoblauch und Zwiebeln eingelegt und daher nicht FODMAP-arm. Verwende stattdessen Salz-Dillgurken, die nur mit Salz und Dill eingelegt sind. z.B. von Marschland Naturkost.

Achte auch beim Senf auf die Zutaten, denn manchmal sind Knoblauch oder Zwiebeln enthalten, werden aber nur als „Gewürze“ gekennzeichnet.

Darum sind Sonnenblumenkerne so gesund

Diese unscheinbaren Kerne haben es in sich und gelten zurecht als heimisches Superfood. Sonnenblumenkerne enthalten jede Menge Mineralstoffe, allen voran Magnesium, Eisen und Zink. Auch B-Vitamine, und ein beträchtliche Menge an Vitamin E, das dazu beiträgt die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, sind in den Kernen enthalten. 100 Gramm Sonnenblumenkerne liefern außerdem mit 26 g mehr hochwertiges Eiweiß als Fleisch oder Fisch und deutlich mehr als andere Samen und Kerne.

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